

Samstag, 19. September, 14 bis 17 Uhr: DRK-Kindergarten Bremervörde lädt zum Tag der offenen Tür
Der Samstag, 19. September, steht beim DRK-Kindergarten in Bremervörde (Am Tannenkamp 11) ganz im Zeichen seines 30-jährigen Bestehens. Das 13-köpfige Team der Mitarbeitenden um Einrichtungsleiter Jarno Böttner und dessen Stellvertreterin Andrea Koritke lädt alle Eltern und Kinder der Einrichtung sowie Ehemalige und Interessierte zwischen 14 und 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein.
„Es wird eine Menge Attraktionen und Angebote geben - Hüpfburg, Schminken, Haareflechten, Mal- und Bastelaktionen, Wurfspiele, Edelsteine suchen in der großen Sandkiste, Enten angeln, … Außerdem gibt es ein großes Kuchenbuffet mit Getränken und Eis“, kündigt Böttner an. „Und wer weiß: Vielleicht gibt es neben Spiel und Spaß auch das eine oder andere schöne Wiedersehen mit einem alten Kindergartenfreund oder einer früheren Weggefährtin, die man längst aus den Augen verloren hat.“
Mit seinem damaligen Vorsitzenden Rainer Brandt und Geschäftsführer Peter Hoheisel an der Spitze betrat der DRK-Kreisverband Bremervörde (mittlerweile DRK-Kreisverband Bremervörde-Rotenburg) vor 30 Jahren mit der Inbetriebnahme des landkreisweit ersten Kindergartens in Trägerschaft des Roten Kreuz inhaltliches Neuland. Zuvor betätigte sich der Verband ausschließlich auf klassischen Feldern wie Rettungsdienst, Katastrophenschutz und der Erste-Hilfe-Ausbildung.
Strategische Gründe, aber auch der Reiz, sich um die Jüngsten der Gesellschaft kümmern zu können, waren es, die die Verantwortlichen dazu bewogen, das DRK im Altkreis Bremervörde mehr und mehr für eine Aufgabe zu öffnen, deren Zuständigkeit die Öffentlichkeit bis dahin originär nicht mit dem Roten Kreuz in Verbindung gebracht hatte: Kinderbetreuung - die durch das DRK 30 Jahre nach Eröffnung seines Leuchtturmprojektes Tannenkamp-Kindergarten mittlerweile in sechs weiteren Einrichtungen in Bremervörde, Zeven und Tarmstedt stattfindet.
Nachdem die Stadt Bremervörde dem DRK über einen Erbpachtvertrag ein zum benachbarten Schwimmbad gehörendes Gelände für das Bauvorhaben zur Verfügung gestellt hatte und das Gebäude schließlich errichtet war, öffnete der DRK-Kindergarten Mitte August 1996 unter der Leitung von Norbert Weber und seiner Stellvertreterin Dörte Lorenz-Klose seine Türen. Die Einrichtung startete zunächst mit zwei Vormittagsgruppen und 50 Kindern, 1998 waren es bereits drei Vormittagsgruppen und eine Nachmittagsgruppe mit zusammengerechnet 100 Kindern, sodass ein dritter Gruppenraum angebaut werden musste.
2004 wandelte das DRK eine der Gruppen in eine Integrationsgruppe um, die später um eine zweite erweitert und der Ganztagsbetrieb inklusive Mahlzeitenangebot aufgenommen wurde. Mittlerweile stehen zwei Integrationsgruppen im Ganztag sowie eine Vormittagsgruppe im Betrieb.
Das pädagogische Grundgerüst des Bremervörder DRK-Kindergartens ist seit 30 Jahren nahezu identisch und soll den Kindern Orientierung und somit Sicherheit geben: feste Gruppen, verbindliche Regeln, immer wiederkehrende Rituale wie Morgenkreis, Frühstück, pädagogische Angebote und Projekte in Kleingruppen aber auch gruppenübergreifend sowie Bewegungsaufbauten in der Spielstraße oder in der kleinen „Turnhalle“ in einem Nebenraum.
Apropos Bewegung: die DRK-Einrichtung ist seit 15 Jahren schon vom Niedersächsischen Turnerbund (NTB) als Bewegungskindergarten zertifiziert. Ebenso steht Ende September die Zertifizierung als Marte Meo-Kindergarten an.
Ein „Highlight“ eines jeden Kindergartenjahres ist im wahrsten Sinne des Wortes auch das Ende November stattfindende Lichterfest. Dieses hat aufregende Geschichten und Abenteuer zum Inhalt, damit verbunden aber auch Bezug zu den Themen Sicherheit und Vertrauen in die Erzieherinnen und Erzieher und zur Gruppe.
Bildunterschrift:
Fortbildung wird im DRK-Kindergarten groß geschrieben. Einrichtungsleiter Jarno Böttner (rechts) mit seinen Mitarbeitenden, die Marte-Meo-zertifiziert sind (videogestützte Methode, die Kinder in ihrer sozial-emotionalen und sprachlichen Entwicklung gezielt fördert) Foto: DRK

Rolf Eckhoff ist mit seiner Geduld so langsam am Ende: „Obwohl wir schon mehrfach darauf hingewiesen haben, dass unsere Altkleidercontainer keine Müllbehälter sind, werden sie immer wieder als solche zweckentfremdet.“ Auch dass Altkleider vor, hinter und neben statt in die Container gelegt werden - oftmals auch lose und nicht in Säcken verstaut - und dieses Szenario ein chaotisches Bild abgibt, geht den Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Bremervörde-Rotenburg gegen den Strich.
„Ich weiß nicht, wie oft wir es noch sagen sollen: Hausmüll, Elektroschrott, Kindersitze, ausgediente Koffer, … - das alles muss sachgerecht entsorgt werden. Und zwar von denjenigen, bei denen sich das ganze Zeug angesammelt hat und die es loswerden wollen. Aber nicht von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, nicht vom Roten Kreuz“, betont Eckhoff.
Jeder Euro, den das gemeinnützige DRK für die Entsorgung Müll anderer in die Hand nehmen müsse, fehle ihm an anderer Stelle zur Erledigung seiner Aufgaben vor Ort. Deshalb zieht die Geschäftsführung jetzt Konsequenzen und kündigt an, jede bekannt gewordene illegale Müllentsorgung an den Altkleidercontainern bei der Polizei zur Anzeige bringen.
Abermals appelliert Eckhoff an die spendewilige Bevölkerung, ausschließlich gut erhaltene Altkleider in die DRK-Container abzulegen – und zwar nicht einzeln als lose Sammlung, sondern verpackt in Tüten oder dafür vorgesehene Säcke. Sollten die Container voll sein, bittet der DRK-Geschäftsführer darum, dass Spendengut wieder mit nach Hause zu nehmen und nach der nächsten Leerung wiederzukommen.
Alternativ könnten noch gut erhaltene und weiterhin tragbare Textilien denen vom DRK betriebenen Kleidershops in Bremervörde (Gutenbergstraße 2 im Solferino-Haus) oder Zeven (Godenstedter Straße 59) gespendet werden – auch dieses gerne verpackt in dafür vorgesehenen Altkleidersäcke statt in Kartons.
Während Personen in akuten Notsituationen in den Kleidershops nach wie vor kostenlos mit Kleidung versorgt werden, gibt das DRK die gespendete Kleidung gegen „kleines Geld“ auch an kostenbewusste oder an nachhaltiger Nutzung interessierte Kunden weiter. Mit den dabei erzielten Erlösen finanziert das DRK nach Abzug der Kosten für den Betrieb der Kleidershops beispielsweise die Aus- und Weiterbildung sowie Ausstattung von Ehrenamtlichen, die sich in ihrer Freizeit unentgeltlich im Katastrophenschutz engagieren.
Bildunterschrift:
Bilder wie dieses (Aufnahme aus dem Herbst 2025) sind für DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Eckhoff jedes Mal aufs Neue ein Ärgernis (Foto: DRK-Kreisverband Bremervörde-Rotenburg e. V.)

Da ist sie wieder - druckfrisch: die neueste Ausgabe unserer Verbandszeitschrift "Wir vom DRK", die einen Rückblick auf die Aktivitäten des DRK-Kreisverbandes Bremervörde-Rotenburg e. V. sowie seiner Ortsvereine und Gemeinschaften von Januar bis einschließlich Juni 2026 bietet, arbeitet aber auch überregionale und über die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland hinausgehende Rotkreuz-Themen auf. Hier besteht die Möglichkeit, die Zeitschrift in der Digital-Ausgabe zu lesen.