Notfallsanitäter/innen verfügen über die höchste nicht-ärztliche Qualifikation innerhalb des Rettungsdienstpersonals. Sie sind mit die ersten am Einsatzort.
Das bedeutet: trotz Anspannung einen kühlen Kopf bewahren, um die Lage erfassen zu können. Notfallsanitäter/innen müssen schnell den Gesundheitszustand der verletzten oder erkrankten Person beurteilen und direkt notwendige und wirkungsvolle Maßnahmen zur Erstversorgung ergreifen, um die lebensnotwendigen Körperfunktionen zu stabilisieren.
Dabei unterstützen den Notfallsanitäter/die Notfallsanitäterinnen die vielen während der Ausbildungszeit gewonnenen Erfahrungen, speziell zugeschnittene Handlungsanweisungen und das moderne medizinische Equipment.
Auch ein ruhiger Umgang mit Menschen in Krisensituationen, die medizinische Zustandsüberwachung während des Transportes und die damit verbundene Übergabe der Patienten/Patientinnen an das Krankenhaus zählen zum Tätigkeitsfeld der Notfallsanitäter/innen.
In puncto Ausbildungsdauer und Kompetenzen sind Rettungssanitäter/innen den Notfallsanitäter/innen in der Rangfolge untergeordnet. Sie benötigen eine dreimonatige Ausbildung, die aus Theorie und Praktika in der Klinik und an der Rettungswache (je vier Wochen) besteht. Rettungssanitäter/innen wird medizinisches Grundwissen vermittelt.
Mehr zur Ausbildung im Rettungsdienst des DRK finden Sie unter: